Mehr als hundert Jahre ist es her, seit uns Rudolf Steiner die Grundlagen erklärt hat, wie unser soziales Leben organisiert werden muß, damit es wirklich sozial wird, alle Menschen darin zufrieden und menschengemäß leben und glücklich werden können. In dieser langen Zeit haben viele klugen Köpfe versucht, die Dreigliederung zu verstehen und haben viele noch klügere Aufsätze und Bücher dazu geschrieben und Vorträge gehalten. Was dabei immer wieder zu kurz kam, war die tatsächliche Umsetzung der Erkenntnisse aus der Dreigliederung. Rudolf Steiner hat es immer wieder sehr dringend gemacht, wolle man den sozialen Verwerfungen entgegenwirken.

Es geht, in aller Kürze, darum, die drei Bereiche Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben voneinander zu entkoppeln. Heute ist es so, dass alle drei Bereiche unter der Übermacht wirtschaftlicher Interessen und staatlicher Bevormundung stehen. Dies führt zu einem menschenverachtenden Zustand und der völligen Zerstörung aller Lebensbereiche. Längst schon hätte man dem einen Riegel vorschieben können. Nun ist es fast zu spät. Fast. Wenn jedoch die Menschen jetzt endlich anfangen, das „Heilmittel“ gegen diese völlige Zerstörung anzuwenden, es einfach zu tun, kann das Ruder noch herumgerissen werden. Das wirtschaftsleben muß wieder brüderlich gestaltet werden, das Recht soll unter den Menschen auf Gleichheit basieren und das Geistesleben muß jetzt endlich wieder befreit werden. Es gedeiht nur zum Wohl der Menschen, wenn es Freiheit als Basis hat. (mehr dazu: https://www.phoenix2020.de)

Menschenverachtende Lebensweise

100 Jahre sind vergangen, es wurde viel geredet, aber es hat nichts geändert. Die sozialen Verhältnisse sind schlechter geworden, die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Der Mensch ist sich selbst fremd und anderen Menschen gegenüber argwöhnischer und unfreundlicher geworden. Kinder dürfen nicht mehr Kind sein, alte Menschen dürfen nicht mehr alt sein und für ihre Lebenserfahrung und Weisheit respektiert werden. Die Kluft zwischen den Menschen wird größer, Vereinsamung nimmt zu, das Leben besteht für immer mehr Menschen aus Arbeiten und Konsumieren. Die Arbeit erfüllt nicht mehr und macht die Familie nicht satt. Der Konsum treibt irre Blüten, macht unzufrieden anstatt glücklich und unsere Wegwerfgesellschaft läßt unseren Planteten zur vergifteten Müllkippe werden. Die Menschheit hat vergessen, das sie eine geistige Heimat hat und einen Auftrag für die Weiterentwicklung des Bewußtseins, es scheint der Mensch nur noch ein Leib zu sein, ewig unzufrieden, ewig hungrig, sinnentleert und von Maschinen abhängig.

Die Forderung an Regierungen, die Dreigliederung politisch umzusetzen, führt nur dazu, dass die Einführung oder Umsetzung dieser Ideen auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wird. Es wird niemals gelingen, Mehrheiten oder Regierungen zu überzeugen. Wie sollte das auch gehen? Müsste doch eine Regierung bereit sein, einen Großteil ihrer Macht an das Volk, an den einzelnen Menschen zurückzugeben, dahin, wo sie hingehört: an den selbstbestimmten Menschen mit gesundem Menschenverstand, der in der Lage ist, über seinen eigenen Tellerrand zu schauen und nicht nur an sich selbst, sondern auch an die ihn umgebende Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern zu denken und für ihr Wohl zu handeln.

Nach dem 1. Weltkrig gab es einmal kurz die Chance einer politischen Umsetzung. Diese wurde vertan. Nach dem 2. Weltkrieg 1945 und nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 gab es weitere Chancen für politische Veränderungen, auch diese wurden vertan. Sogar die Not und das Elend von zwei Weltkriegskatastrophen haben nicht dazu geführt, auf politischem Weg etwas an den sozialen Verhältnissen zu ändern. Allein daran kann man schon erkennen, dass es nahezu unmöglich ist, die Dreigliederung über die Politik einzuführen.

Nur du kannst es ändern

Dreigliederung hat etwas mit den Menschen zu tun, ganz direkt und unmittelbar, nicht mit Institutionen. Menschen müssen sie wollen und sie dann tun. Dafür brauchen wir keine politischen Konzepte. Wenn Menschen beispielsweise zu der Einsicht gelangen, dass die Erde uns allen gehört und es deshalb Eigentum an Grund und Boden gar nicht geben kann, dann werden sie danach handeln und dafür sorgen, dass Grund und Boden nicht mehr in Privatbesitz gerät. Grund und Boden werden dann von jenen genutzt und gepflegt, die etwas Gutes daraus und damit machen für die Gemeinschaft.

Privat“ kommt von „rauben, stehlen“!

Leider erwerben immer noch viele auch der Dreigliederung nahe stehenden Menschen Grund und Boden für ihren persönlichen Besitz, um diesen der Gemeinschaft auf viele Generationen hinweg zu entziehen. Sie geben ihn also nicht nach der eigenen Nutzung und Pflege an die Gemeinschaft zurück, die alleinige „Eigentümerin“ sein kann. Dies führt u.a. dazu, dass etwa in ländlichen Regionen viele alte Häuser leer stehen, weil es sich nicht „lohnt“, sie zu vermieten, nutzen, pflegen und erhalten zu lassen. Und auch, weil man es finanziell „nicht nötig hat“, obwohl es viele Menschen gibt, die menschenwürdigen Wohnraum nötig hätten. Der Egoismus, die Ignoranz und Gleichgültigkeit wächst ins Unendliche.

Wir brauchen nicht mehr über politische Konzepte philosophieren. Wir müssen nur endlich damit anfangen, keinen Grund und Boden mehr für uns privat als Eigentum zu beanspruchen. Privat kommt von dem lateinischen Verb „privare“ = rauben. Genau so ist es auch: wir rauben es der Gemeinschaft, und wir haben auch nicht vor, es zurückzugeben. Wenn auch nur ein Teil der vielen klugen Menschen, welche sich mit Dreigliederung auseinandersetzen, ihr eigenes ganz persönliches Leben danach ausrichten würden, wären wir schon einen großen Schritt weiter. Danach können wir damit beginnen, andere Menschen für diese Ideen zu begeistern. Wenn wir es selber vorleben, indem wir beispielsweise Grund und Boden aus dem Privatbesitz herausnehmen und wieder der Gemeinschaft zuführen, werden wir Nachahmer finden, ohne politische Mehrheiten dafür organisieren zu müssen.

Es geht um die Gemeinschaft der Menschen

Hier gehen Menschen mit gutem Beispiel voran:

  • Stiftung Trias https://www.stiftung-trias.de/themen/boden/

  • Stiftung Aktion Kulturland https://www.aktion-kulturland.de/

  • Das Mietshäuser Syndikat ist eine in Deutschland kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die in Kollektiveigentum überführt werden, um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen. https://www.syndikat.org/

  • Bahnhof e.V. Initiative für neues Wohnen, Ottersberg https://www.bahnhof-ev.org/

  • Gemeinschaft Schloss Tempelhof

  • Der Solidarfonds https://www.vivenda-ev.org/solidarfons-aufbau-/unterseite

  • Neue Eigentumsformen der Ökobauern
    https://www.lebendigeerde.de/index.php?id=hintergrund_133

  • Scheppershof Windrather Tal https://www.schepershof.de/der-verein/

  • u.v.a.m.

Auch in anderen Bereichen der „drei Glieder“ brauchen wir keine politischen Konzepte, Gesetze oder Verbote, um die Ideen aus der Dreigliederung umzusetzen. Wir brauchen nur unseren gesunden Menschenverstand und den Willen, nach den gewonnenen Erkenntnissen auch zu handeln. Wenn wir etwa zu der Überzeugung gelangt sind, dass man Rechte genau genommen nicht käuflich erwerben kann, dann ist es unsere Pflicht, auch danach zu handeln. Tun wir das nicht, sind all unsere klugen Reden nichts weiter als Lippenbekenntnisse.

Es gibt so viele Beispiele in unserem heutigen Leben, die uns zeigen, dass es auch anders geht! Zur Anregung des Geistes hier einige Alltagsbeispiele:

  • Über 400 Projekte der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi)
    https://www.solidarische-landwirtschaft.org/

  • Hunderte von Nachbarschaftshilfe-Vereinigungen

  • Repair-Cafes

  • Viele hundert Dorfläden z.B. https://www.badbollerdorfladen.de/

  • Hunderte von Tauschringen und Nachbarschaftshilfe-Vereinigungen

Mit der gewonnenen Einsicht und unserer Verantwortung als Anthroposophen und/oder sozial engagierte und mitfühlende Menschen sind wir aufgerufen und verpflichtet, in diesem Sinne zu handeln, ganz persönlich, als Vorbild.

Die Parzival – Frage

Jeder Mensch tätigt jeden Tag zahllose kleine wirtschaftliche Transaktionen. Hier haben wir ständig die Möglichkeit, brüderlich zu handeln. Anstatt zu fragen „Was habe ich davon? Wieviel gewinne ich für mich damit?“, können wir fragen: „Was braucht der andere, damit er und seine Familie menschenwürdig leben kann?“, wären wir schon einen großen Schritt weiter. Dies ist die Parzival – Frage! Wir Menschen sind heute dringender denn je dazu aufgerufen, diese Frage zu stellen und danach zu handeln!

Wir können, anstatt immer nach noch mehr Besitz zu streben, dazu übergehen, die Dinge nur zu nutzen und anschließend weiter zu geben an Menschen, welche sie brauchen. So kommen wir einen weiteren großen Schritt Richtung menschlichere Zukunft. So vewirklichen wir endlich die Dreigliederung, wie Rudolf Steiner sie gemeint hat.

Wir leben in einer ganz anderen gesellschaftlichen Situation als Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Industrialisierung hat uns dahin gebracht, dass alles im Überfluß vorhanden ist. Von den meisten Dingen wird mehr produziert als tatsächlich gebraucht wird. Leider funktioniert die Verteilung noch nicht, weshalb immer noch Menschen Not und Mangel leiden müssen, Deshalb wird auf der einen Seite eine regelrecht lästerliche Wegwerfgesellschaft produziert, während die Not der Brüder und Schwestern immer schlimmer wird. Nicht Institutionen und Regierungen und ein sogenannter „Wirtschaftsmechanismus“ sind dafür verantwortlich, sondern nur wir selbst als einzelne Menschen, also Du und ich.

Fang an, ein Mensch zu sein

An manchen Stellen entstehen schon zukunftsweisende Projekte in sehr kleinem und unaffälligem Rahmen. Es sind kleine Beispiele, die noch den Anschein haben, nur dem Aussortieren von Müll zu dienen, Almosen für Notleidende zu sein. Doch nicht alle Menschen sehen das so. Manche Menschen beteiligen sich ganz bewußt daran, diese Möglichkeiten ins Leben zu rufen, nutzen sie selbst, ohne es „finanziell nötig zu haben“, einfach aus der Erkenntnis heraus, dass es nur so gehen kann und nur so gehen muß, soll die Menschheit eine Zukunft haben. Die Erkenntnis darüber müßte genaugenommen für alle Menschen mit gesundem Menschenverstand Ansporn sein, sich an solchen Projekten aktiv zu beteiligen.

  • Bücherschränke, in welche man bereits gelesene Bücher einstellen kann, um sie anderen Menschen zum Lesen zur Verfügung zu stellen.

  • Trödelläden, in welchen man für kleines Geld gute, zum Teil sogar neue oder neuwertige Gegenstände des täglichen Bedarfs erwerben kann.

  • Gib – und Nimm – Läden, in welche man etwas bringen kann, was man nicht mehr braucht und dafür etwas mitnehmen kann, was man gerne für eine Weile nutzen möchte.

  • Kleidergeschäfte, in welchen man getragene und abgelegte oder gar neuwertige Kleidung für wenig Geld erwerben kann.

In anderen Bereichen funktioniert dieses System der Verteilung noch nicht. In Deutschland werden Unmengen an Lebensmittel vernichtet. Statistisch gesehen produzieren wir in Deutschland ca. 1,4 mal soviele Lebensmittel, wie wir zur Ernährung der gesamten Bevölkerung benötigen. Trotzdem müssen Menschen in unserem Land Hunger leiden! Es werden aber nicht nur Lebensmittel bei der Herstellung und beim Vertrieb weggeworfen, sondern auch in den privaten Haushalten. Dort können wir zuerst ansetzen. Ein bißchen weniger „alles haben wollen“, ein bißchen mehr Aufmerksamkeit gegenüber der eigenen Umgebung, und schon erkennt man den Mangel und die Not anderer Menschen und man kann anfangen, mit seinen Mitmenschen zu teilen. Man wird dabei feststellen, dass dies viel erfüllender ist als die ständige Gier, alles haben zu müssen.

Wenn wir endlich selbst damit anfangen, die Brüderlichkeit in unseren Alltag einfließen zu lassen, werden wir feststellen, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, unsere Welt menschlicher zu machen.

Brüderlichkeit ist eine Christenpflicht. Nicht Almosen oder nur das zu geben, was man nicht mehr braucht, sondern mit anderen Menschen TEILEN, was man hat. St. Martin gab dem Bettler den halben Mantel, obwohl auch ihm kalt war. Wir leben in einer Zeit des Überflusses, es ist genug für alle da. Der Grund, weshalb immer noch Menschen Not leiden müssen ist, dass es Menschen gibt, die mehr haben, als sie brauchen.

Freiheit von Ausbeutung und Knechtschaft

Ein freies Geistesleben brauchen und können wir nicht einfordern. Nichts und niemand kann uns das bewilligen. Wir müssen es selbst tun. Und wir sollten überall, wo staatliche Einflußnahme oder wirtschaftliche Verwertung droht, sofort einschreiten und dies nach Kräften verhindern.

  • Schulen dürfen nicht staatlich oder durch wirtschaftliche Interessen benutzt oder manipuliert werden. Sie sollten wieder das einzelne Kind fördern anstatt sie alle gleich zu machen und in ihrer Phantasie und Kreativität zu hindern, die Denkfähigkeit zu zerstören, sie vom echten Leben zu entfremden und ihre Empathiefähigkeit zu amputieren.

  • Auch Kindergärten dürfen nicht zur Vorformung auf Schule dienen.

  • Es sollten endlich die uns von Rudolf Steiner nahegebrachten Entwicklungsstufen der Jahrsiebte zur Grundlage gemacht werden.

  • Aus staatlichen Universitäten kommen nicht die besten Pädagogen!

  • Es gibt viele Ansätze für lebens- oder naturnaher Kinderbetreuung und Erziehung, die bei weitem den Kindern gerechter werden als es mittlerweise sogenannte Waldorfschulen geworden sind mit ihrer Staatshörigkeit, ihrem vorauseilendem Gehorsam und ihrer Linientreue, besonders sichtbar seit dieser sogenannten Pandemie.

  • Das Abitur ist nicht das Maß aller Dinge, eher inzwischen ein hohes Maß an Unfug und Verantwortungslosigkeit der Kinder gegenüber.

  • Spiritualität darf nicht mehr instrumentalisiert und in behördenähnliche „Obhut“ gegeben werden, die nicht nur mit staatlicher oder wirtschaftlicher Vereinnahmung in Verbindung stehen sondern mit allem, was wirkliche Spiritualität zerstört, angefangen bei diversen Formen der Gewalt gegen Menschen und vor allem gegen Kinder.

  • Dasselbe gilt für die Kunst, die endlich entbunden werden darf vom materialistischen Zweckgedanken und des Gewinnstrebens. Die Kunst dient nicht der Bereicherung weniger Wohlhabender und hat ihren Sinn auch nicht darin, zur Deko zu verkommen. Kunst ist, was das Menschengemäße aufbaut. Kunst muß das Zerstören des Menschengemäßen verhindern.

Zukunft oder nicht Zukunft?

Der Weg in eine menschlichere Zukunft könnte sein, daß wir anfangen, unseren eigenen Überfluß zu reduzieren. Wir können bewußter mit dem umgehen, was wir haben. Wegwerfen ist keine christliche Lösung, in Überfülle zu schwelgen auch nicht, abgesehen davon, dass es unserer Gesundheit schadet. Die uns von außen eingeredeten unendlichen „Wohlstands – Bedürfnisse“ sind nicht unsere wahren Bedürfnisse! Der Konsum wurde zu einem Ersatz an Lebenssinn und hat bereits pseudoreligiöse Züge angenommen. „Ich konsumiere, also bin ich. Ich konsumiere viel, also bin ich wer!“

Wir dürfen lernen, die Not der anderen wahrzunehmen und mit ihnen zu teilen. Not leidende Menschen tragen ihre Not nicht als Schild um den Hals, Not ist leider immer noch schambehaftet. Menschen schämen sich ihrer Not und versuchen diese zu verstecken. Man muß schon genauer hinsehen und wach sein, um es zu erkennen. Wenn etwa eine alte Frau mit dem Fahrrad morgens vor Sonnenaufgang die Zeitung austrägt, tut sie das selten, weil sie Langeweile hat. Sammelt sie aus Mülleimern leere Pfandflaschen, tut sie dies aus Not, weil die Rente nicht reicht. Wir sollten uns schämen, dass so etwas in einem so reichen Land wie Deutschland geschieht!

Der Materialismus, die Entfernung von Spiritualität und Religion, Vernichtung und Leugnung des Seelischen und die Entwicklung unserer heutigen Konsumgesellschaft haben uns weit entfernt von einem menschlichen Leben, in welchem alle Menschen ein Recht darauf haben, menschenwürdig zu leben und glücklich zu sein.

Der Angriff auf das zutiefst Menschliche, Zwischenmenschliche, der seit 3 Jahren ein ungeheuer schreckliches Ausmaß angenommen hat, hätte niemals so stattfinden können, wäre es den Menschen schon vor einigen Jahrzehnten gelungen, sich an ihre wahre menschliche Natur und an die Aufgabe ihres Lebens zu besinnen. Genau davor hat Rudolf Steiner unermüdlich gewarnt und es dringlich gemacht, das Heilmittel dagegen ins Leben zu bringen, in die Welt zu bringen, ja, es zu tun. Jeder einzelne wurde von ihm aufgerufen! Er hat nicht Regierungen aufgerufen, er hat Dich gerufen, und mich.

Die Zerstörung des Menschlichen, die Vernichtung der menschlichen Zukunft, kann nur mit dem Verständnis der Brüderlichkeit beendet werden. Dies muß jeder einzelne tun und aufhören, zu jammern und Forderungen zu stellen. Die Welt ist in diesem Zustand, weil jeder einzelne dies alles zuläßt und gegen das Menschliche verstößt, es mit Füßen tritt. Weil er zuschaut und schweigt und es verweigert, zu handeln.

Die Ideen aus der Dreigliederung sind revolutionär und erfordern eine radikale Änderung unseres Selbstverständnisses, unserer Lebensweise und unseres persönlichen Verhaltens. Nicht nur, aber allen voran Anthroposophen und all jene, die sich Christen nennen, werden jetzt vom Christus gefragt, wes Geistes Kind sie sind. Es gibt hier keine Ausreden. Er sieht uns doch.

Fangen wir endlich damit an, nicht nur darüber zu reden, sondern es endlich zu tun! Heute. Ab heute immer.

 

Elke Grözinger + Markus Schwarz

https://www.hexen-heuler.de/

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