Aus aktuellem Anlaß bitten wir unsere Besucher hier auf dieser Seite höflich um Kenntnisnahme.

In diesem Artikel möchten wir klarstellen, wer wir sind und was wir wollen. Und wir möchten vor allem hier deutlich machen, was wir weder wollen noch unterstützen, weil wir es mindestens für hinderlich halten.

Man schaut sich ja um, was in der Welt los ist, die Dreigliederung betreffend. Und man wird auch fündig. Es scheint, die Dreigliederung schießt überall wie die Pilze aus dem Boden und sie sei tatsächlich endlich in der Welt und im Bewußtsein angekommen. Das ist leider ein fataler Irrtum. Was wir finden, wenn man genauer hinschaut mit klarem Kopf ist folgendes:

Namhafte Neugründungen zeichnen sich nicht immer, aber oft, dadurch aus:

  • Sie sind oder wollen werden Vereine, Genossenschaften, Gesellschaften, Dachverbände, Organisationen…

  • Es wird Vorstände, Geschäftsführungen, Beiräte, übergeordnete Arbeitsfelder den uns bekannten „Ministerien“,… geben

  • Es werden dementsprechend Posten und Positionen vergeben, welche eine gewissen Machtposition innehaben, wie man das inzwischen von anderen Dachverbänden kennt mit all ihren Funktionären und Technokraten, wie etwa jetzt so unangenehm enttäuschend aufgefallen beim Demeterverband, beim Dachverband Anthroposophischer Ärzte, dem Bund der freien Waldorfschulen etc. Wer die letzten Wochen mit offenen Augen gelebt hat, weiß, wovon wir sprechen.

  • Diese Strukturen beinhalten immer eine Delegation/Führung/Anordnung „von oben nach unten“. Das Thema Macht und Machtmißbrauch als jahrtausende alte Folge daraus, läßt sich erahnen. Das sollten wir doch nun alle einmal verstanden haben! Es handelt sich oft um eine Art Monopolisierungswunsch.

  • Wert wird gelegt auf Form (materiell, Äußerliches), weniger auf Inhalt (geistiges) und auch weniger auf Tat. Dies wird die meiste Zeit und „Tatkraft“ binden, die dann wieder nicht in die Welt gegeben wird.

  • Sie erscheinen uns wie ein Abbild des Weltwirtschaftsforums, nur in Dreigliederungslila etwa, nicht mit Klaus Schwab obenan sondern dann mit anderen, in der „Szene“ hoch geschätzen Persönlichkeiten als Gallionsfiguren.

  • Die angestrebte Funktionsweise deckt sich in etwa mit dem Weltwirtschaftsforum oder, um es einmal ganz deutlich zu überspitzen: sie gleicht einer Regierung.

  • Es werden große Versprechen gemacht, Ziele sind oftmals unter anderem: Vernetzung, Unternehmenscoaching, Bankengründung, Versicherungsgründung, Genossenschftlern wird Hilfe in Notzeiten versprochen (was ist mit allen anderen Brüdern und Schwestern?), „Wirtschaftliche und emotionale Sicherheit“ und „Wirtschaftlicher Erfolg“ für Mitglieder, „Preisvorteile beim Einkauf“ etc.

  • Es wird ein „Dreigliederungs- Zertifikat“ geben, welches man erwerben kann, welches aber an Bedingungen geknüpft ist, die von den Technokraten und Funktionären bestimmt werden.

  • Es werden nach unserem Gefühl Menschen eingesammelt, welche damit evtl gebunden sind an Anordnungen, an Strukturen…

Wer nun wach ist und aufmerksam gelesen hat, wird bemerken, was wir auch bemerken. Das ist all das, was wir gerade nicht wollen! Wir halten das weder für neu noch für zukunftsfähig, wir halten es sogar für dasselbe, was wir jetzt schon haben, worunter wir nun alle leiden. Zentralisierung kann und darf nicht als Ausweg aus dieser Krise aufgezeigt werden, auch wenn es noch so schön verpackt ist.

Deshalb möchten wir gerne unser Anliegen nochmals ganz kurz nennen:

  • Wir möchten Menschen der Tat zusammenbringen (nicht „um uns sammeln“, was sollen wir denn auch mit ihnen? Sie sollen doch in der Welt wirken, dort, wo sie leben und arbeiten!). Wir haben keine Posten zu vergeben, wir haben nur Arbeit für Menschen der Tat mit offenem Herzen und einer Zukunftsvision.

  • Wir wissen, dass die Dreigliederung nicht von oben „durchregiert“ werden kann oder von oben den Menschen aufgepflanzt werden kann. Die Menschen können die Dreigliederung mit ihrem gesunden Menschenverstand verstehen und mit ihrem Herzen erfassen. Da gehört die Dreigliederung hin! Es ist der freie Entschluß eines jeden Menschen, nun anders zu denken, zu fühlen und zu handeln, sich zu üben in allem, was jetzt erforderlich ist und es auf einfache Weise in den Alltag zu bringen. Nämlich dort hin, wo die Menschen nun Not erleben und Leid.

  • Die Wandlung findet in jedem einzelnen Menschen statt, wenn er begriffen hat, wenn er eine Wandlung will und für sie tätig sein will. Es ist eine Erneuerung von unten heraus und nicht von einem „Vorstand“ oder von einer Monopolgesellschaft heraus. Erneuerung wird von uns gemacht, von unten gemacht, von jedem, der will, und von jedem, der tatkräftig dafür arbeitet, dort, wo er lebt.

  • Wir brauchen keine Funktionäre, wir brauchen niemanden, der uns Befehle oder Verbote gibt, welchen wir zu gehorchen haben. Die einzigen „Befehle“, welche für uns gültig sind, sind die Wünsche unserer Herzen und unsere Visionen von einer lebensbejahenden Kultur unter Mitmenschen in einer Welt, die es zu heilen gilt.

Nun bitten wir die Besucher auf unserer Seite, doch die angebotenen Informationen zu sichten, vor allem, den genannten Film von Rainer Schnurre anzuschauen. Danach wird ein jeder wissen, wie er mit seinem Herzen hören und erkennen kann, was Sinn macht und was nicht. Ganz herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Elke Grözinger und Markus Schwarz

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